1. AKT

Eigentlich sucht der Obdachlose nur eine kurzfristige Bleibe, um seine müden Knochen wieder etwas aufzuwärmen. Da entdeckt er ein im Moment leer stehendes Pfarrhaus, dessen Besitzer vor geraumer Zeit verstorben ist.

Da die Gelegenheit günstig erscheint, wirft er seine Wäsche in die nicht genutzte Waschmaschine und nimmt auch gleich noch anschließend ein Bad. In Ermangelung eines Bademantels, wirft er sich anschließend in den Talar des verstorbenen Pfarrers über und damit beginnt das ganze Schlamassel.

Die Haushälterin, der Mesner und die Ortsbewohner warten schon sehnsüchtig auf den neuen Pfarrer.

Ertappt bei seinem Einbruch bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Rolle des neu eingetroffenen Nachfolgers zu spielen. Dass das nicht gut gehen kann, versteht sich von selbst.

Sehr schnell wird er auch in die Machtspielchen der örtlichen Finanz- und Politikgrößen miteinbezogen, die sich in seiner Person einen respektierten Wahlhelfer versprechen. Nur gut das ihm sein Kumpel zur Seite steht, dessen Ideen sich allerdings nicht immer als die beste Lösung entpuppen.

Die Wünsche der Bevölkerung werden immer grotesker für den vefrmeintlichen Pfarrer - Hochzeit, Begräbnis, ...

Der Ministrant kommt schon zur Messe.

Auf die Messe kann man gespannt sein - wir vergnügen uns einstweilen in der Pause.

2. Akt