Am 25. Juli 2015 fuhren Ilse und Helmut zu einer Theateraufführung nach St. Josef, dem Theaterdorf in der Weststeiermark. Leo Schmid war der Organisator und Chauffeur. Sie lösten das Geburtstagsgeschenk des Theatervereins ein.

Zuerst ging es von Michelhausen nach Hartberg.

Leider geschlossen - daher Weiterfahrt nach St. Stefan.

Nun war es Zeit zum Mittagessen.

So schaut er aus, wenn er Hunger oder Durst hat.

Kurz war er krank - nun lacht er wieder Gott sei Dank!

Josef und Sigrid kamen auch zu uns dazu.

Nach dem köstlichen Mittagessen war Quartierbezug bei der Familie Pichler in St. Stefan angesagt.

Um 15 Uhr wurden wir beim Gemeindeamt von St. Josef erwartet.

Ein Gewitterregen vereitelte die Begehung des einzigartigen Theaterweges. Somit ging es ins gemütlicheTheatercafe gegenüber.

Da bis zum beabsichtigten Theaterbesuch noch Zeit war, besuchten wir einen Heurigen.

Wir genossen die herrlichen Aussichten aller Art.

Ein kleiner Imbiss und der Sonnenschein erhellten unsere Gemüter.

Nach einem Zwischenaufenthalt in St. Stefan fuhren wir ins Theaterdorf zur Aufführung.

Der Bürgermeister von St. Josef, Franz Lindschinger, erwartete uns schon.

Das Spiel kann beginnen.

Lustspiel von Beate Irmisch

Max Prossel, Jungbauer, ist zum Leidwesen seines Vaters Franz und seiner jungen Frau Rosa ein ausgemachter Hypochonder. Da ist guter Rat teuer. Wie heilt man einen eingebildeten Kranken? Da wäre eventuell seine Schwester Irmine, doch die umsorgt Max und pflegt ihn wie ihr eigenes Kind. Sogar die Gemeindeschwester und mit allen Salben geschmierte Agathe ist hier mit ihrem Latein am Ende. Obwohl Agathe für die Gemeindebewohner und deren Tiere immer ein Trankerl oder Salberl parat hat, hier ist sie machtlos.

Max wähnt sich dem Tode nahe und möchte schnell noch alles regeln. So sucht er einen potentiellen Nachfolger für sich. Jedoch nicht nur als Bauer am Prosselhof, sondern auch als Ehemann seiner Gattin Rosa und somit baldigen Witwe.
Da trifft es sich doch ausgezeichnet, dass sein Freund und Viehhändler Anton Reich (nomen est omen) sehr oft am Hof ist, "Land und Leute" bestens kennt und auch von der Landwirtschaft sehr viel versteht.

Der Schlawiner Anton ist natürlich nicht abgeneigt, ein gutes Geschäft zu machen. Auf Rosa hat er schon lange ein Auge geworfen und wenn ihm nun alles am Silbertablett serviert wird, warum nicht! Wenn jetzt der Herr Pfarrer und die Magd Bruni Hackl sich beginnen einzumischen und Franz eventuell ins Altersheim abgeschoben werden soll, ist der Wirbel vorprogrammiert.

Ein Wolkenbruch beendete die hervorragende Vorstellung vorzeitig. Der weitere Abend wurde bei der Ausschank verbracht.

Ein "Betthupferl" beendete den ereignisreichen Tag in der Steiermark.

Ein "kleines" Frühstück zur Morgenstund hält Körper und Seele gesund!

Nun hieß es Abschied nehmen.

Auf der Heimreise wurde Tragöß mit dem "Grünen See" besucht.

Im Gasthof Seehof wurde ein Mittagessen eingenommen.

Von Tragöß fuhren wir über den Semmering nach Maria Schutz.

Ein Dankeschön sagen Ilse und Helmut für das Geburtstagsgeschenk (Fahrt, Übernachtung und Theaterbesuch).