Im Rahmen des Radwandertages am 4. September 2011 wurde auch das Museumsdorf Niedersulz besucht.

1980 begann mit der Übertragung eines über 200 Jahre alten Weinviertler Streckhofes aus Bad Pirawarth die Geschichte des größten Freilichtmuseums in Niederösterreich.

Kontinuierlich wuchs das Dorf Hof um Hof bis eine typische Dorfzeile entlang des Sulzbaches entstanden war. Im Laufe der Jahre wurde das Museumsdorf durch weitere Weinviertler Wohn- und Wirtschaftsgebäude ergänzt, es entstanden Handwerkerhäuser, drei Kapellen, eine Mühle und eine Kellergasse.

Neben dem Wiederaufbau entstand eine große volkskundliche Sammlung. Möbel und Objekte, die alle Aspekte des ländlichen Lebens im Weinviertel abdecken werden im Museumsdorf bewahrt, Alltag und Arbeitswelt können genauso gezeigt werden wie Brauchtum und Religion.

Bis zum Jahr 2008 wurde das Museumsdorf, inzwischen auf eine Größe von rund 80 Gebäuden angewachsen, von einem ehrenamtlichen Verein geführt. Um den Bestand des Museumsdorfes für die Zukunft zu sichern, wurden neue Strukturen eingeführt, eine Stiftung und eine Betriebsgesellschaft.