Von Hallstatt fuhren wir zu unserem Tagesziel Mauterndorf, wo wir im Hotel Neuwirt Quartier bezogen.

MAUTERNDORF

Mauterndorf liegt an der Katschberg Straße B 99 vom Radstädter Tauernpass nach St. Michael im Lungau (Anbindung an die Tauernautobahn A 10) und weiter zum Katschberg, von der hier die Turracher Straße (B 95) nach Tamsweg abzweigt. Früher war Mauterndorf Endpunkt der 1894 errichteten Murtalbahn.

BURG MAUTERNDORF

Schon 326 nach Christus soll an der Stelle, an der sich die heutige Burg Mauterndorf befindet, ein Kastell bestanden haben, das die einst vorüberführende Römerstraße schützte. Dieses Kastell, das während der Völkerwanderung zerstört worden sei, soll auch Amtssitz des römischen Provinzverwalters gewesen sein.

Wie sich aus einer Schenkungsurkunde des Kaiser Heinrich II. aus dem Jahre 1002 ergibt, wurde in der Folge an dieser Stelle eine „Anlage zur Mauteinhebung“ errichtet.[1] Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg erst 1253. Seit jenem Jahr sichert sie den unter Erzbischof Leonhard von Keutschach auf einer alten Römerstraße erneuerten wichtigen Übergang über den Radstädter Tauern.

Hermann Göring besuchte die Burg in seiner Jugend öfter, da sein Patenonkel Hermann von Epenstein, ein Arzt jüdischer Herkunft, Eigentümer war. 1945 wollte Göring "auf die Burg seiner Jugend" vor den anrückenden feindlichen Truppen fliehen - aufgrund der Frontlage kam es jedoch nicht dazu.

In der Burg findet sich heute das von Wernfried Gappmayer gegründete Lungauer Landschaftsmuseum, ein Gastronomiebetrieb und etliche Räumlichkeiten wurden zu einer „Erlebnisburg“ umgebaut, in der man heute unter dem Motto „Lust aufs Mittelalter“ das Leben zur damaligen Zeit nachahmt. Regelmäßig finden in der Burg Mauterndorf auch wissenschaftliche Tagungen von internationalem Rang statt.

Nach der Zimmerübernahme gingen wir zur Burg Mauterndorf, wo eine Burgführung und anschließend ein Ritteressen auf dem Programm standen.

Die Burgführung war sehr interessant.