Obmann Schmid und Ilse starteten am Freitag, dem 3. April 2009 Richtung Salzburg, um die Oberalmer-Freunde und das Theater in Puch zu besuchen. Das schöne Frühlingswetter wurde natürlich auch für Ausflüge genützt. Beim Kirchenwirt in Puch wurde Quartier bezogen.

Leo berichtete:

Nachdem ich alle meine Oberalmer Freunde alarmiert hatte, nützten wir das Kaiserwetter zu einem Ausflug auf die "Roßfeld-Panoramastraße".Die Bergwelt war noch winterlich und bot herrliche Ausblicke.

Um 18 Uhr trafen wir unsere Freunde zu einem Ausflug in ein Gasthaus mit Privatbrauerei ins tiefverschneite (!) Faistenau, wo wir einen tollen Abend mit köstlichen Schmankerln (flüssige und nahrhafte) verbrachten. Den Abschluss machten wir dann wie immer beim „Radauer“ in Oberalm, den die einheimischen als HEURIGEN bezeichnen, aber der wollte um ½ 3 nicht mehr und so suchten wir das Bett auf.

Der Samstag Nachmittag galt der Stadt Salzburg und besonders der Stiegl-Brauwelt und später dem Salzburger Hausberg dem „Gaisberg“ mit seinem Sender und den Drachenfliegern, auch da oben sahen wir noch sehr viel Schnee. In der Brauwelt probierten wir im Stiegl-Shop zwei Murauer Trachtenhüte, die, so glaube ich wunderbar zu unserem Kalmuck passen würden.

Am Samstag um 16 Uhr traf der Rest unserer Truppe ein und nach einer Bierrunde und dem 3-gängigen Theatermenü ging es zum eigentlichen Ziel unseres Ausfluges, dem Theaterspiel unserer Freunde „Lieber einen Mann, als gar keinen Ärger“!

Wir sahen eine sehr lustige und vortrefflich vorgetragene Komödie und unterhielten uns prächtig. Im Anschluss ging es dann zu einem gemeinsamen Abschluss in die Gaststube. Es erübrigt sich wohl zu erwähnen, dass wir wieder einmal die Letzten waren (das ist unser Schicksal).

Auf dem Heimweg ging es nach St. Gilgen am Wolfgangsee, wo wir gerade zur Palmweihe und dem dazugehörigen Frühschoppenkonzert der einheimischen Blasmusik dazukamen. Wie dort Tradition des Palmsonntags gefeiert wird, war eine Augenweide. Vom kleinsten Spross bis zu den Urgroßeltern feierlichste Trachten und von jung bis alt trug fast jeder einen Palmbuschen, die mitunter auf Stangen bis zu 4 Meter getragen wurden.

Nach einer Erfrischung beim See und einem herrlichen Sonntagsspaziergang durch den malerischen Ort fuhren wir weiter nach Mondsee, um die gigantische Basilika zu besuchen und zu fotografieren.